10. November 1938 – die Synagoge in Offenburg ist verwüstet, alle jüdischen Männer über 16 Jahre verhaftet und deportiert.
Wie überall in Deutschland, so auch in Offenburg markieren die Novemberpogrome eine Eskalationsstufe in der Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus. Im Original-Schauplatz ermöglicht uns der 270° Film in die Zeit einzutauchen.
Wie funktionierte Ausgrenzung und Verfolgung? Wie wurde der Alltag der jüdischen Bevölkerung schrittweise verunmöglicht? In der Ausstellung zum jüdischen Leben in Offenburg befassen wir uns methodenbasiert mit dem Mechanismus der Entrechtung, bestehend aus Gesetzten und Verordnungen. Wir erleben an unserem eigenen Alltag, was es bedeutet, als Jüdinnen und Juden in der deutschen Gesellschaft von 1933 – 1942 zu leben. Aus der Sicht der Verfolgten wird deutlich, dass das ins Un-Recht setzen nicht heimlich geschah, sondern Bestandteil staatlichen Handelns war.
Dauer: 120 Minuten
Salmen; Im Rahmen der Langen Nacht der Kultur in Offenburg. Kostenfrei für alle.
Wie überall in Deutschland, so auch in Offenburg markieren die Novemberpogrome eine Eskalationsstufe in der Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus. Im Original-Schauplatz ermöglicht uns der 270° Film in die Zeit einzutauchen.
Wie funktionierte Ausgrenzung und Verfolgung? Wie wurde der Alltag der jüdischen Bevölkerung schrittweise verunmöglicht? In der Ausstellung zum jüdischen Leben in Offenburg befassen wir uns methodenbasiert mit dem Mechanismus der Entrechtung, bestehend aus Gesetzten und Verordnungen. Wir erleben an unserem eigenen Alltag, was es bedeutet, als Jüdinnen und Juden in der deutschen Gesellschaft von 1933 – 1942 zu leben. Aus der Sicht der Verfolgten wird deutlich, dass das ins Un-Recht setzen nicht heimlich geschah, sondern Bestandteil staatlichen Handelns war.
Dauer: 120 Minuten
Salmen; Im Rahmen der Langen Nacht der Kultur in Offenburg. Kostenfrei für alle.